USA  April 2006 – Juni 2006

Fiji

Während unsere Motorräder im Containerschiff von Sydney nach Los Angeles waren, hatten wir ein paar Tage „Urlaub“ auf Fiji. Anfangs wollten wir zelten. Es gab auch ein Resort, in dem man für ein paar Fiji- Dollar sein Zelt aufschlagen konnte. Unser Plan die Zeit dort zu verbringen scheiterte an der ungünstigen Lage und der Hitze nachts im Zelt. Also mieteten wir kurzerhand ein Auto und erkundeten so die Insel. Tatsächlich fanden wir auch ein tolles Resort, das Tagesbesucher akzeptierte und nebenan eine kleine einfache Unterkunft für wenig Geld.

Wir konnten es aber kaum erwarten das erste Mal den Fuß auf amerikanischen Boden zu setzen. Wir freuten uns auf die USA…

USA

Harry und Susan, wohnhaft in Hollywood Hills, hatten uns für die ersten Tage zu sich eingeladen.
Die Lage ihres kleinen Häusschen ist traumhaft mit Sicht auf das berühmte Hollywood- Zeichen und hinab nach Los Angeles.

Da wir uns gedulden mussten bis wir unsere Motorräder wiedersehen konnten, erkundeten wir mit Harrys BMW die Gegend, die er uns bereitwillig anbot.


Eine weitere Einladung kam von Irl aus Van Nuys. Um die Zeit zu überbrücken bis unsere Motorräder vor Ort waren, lieh er uns seine Honda.

Ausserdem nahm er uns mit zu seiner Arbeitsstelle, einem Tonstudio.

Auf einer dieser Ausfahrten besuchten wir Luanna und Mark in Ventura, die uns sogar einluden, in ihrem Haus mit eigener Yachtanlegestelle während Ihres Urlaubs zu wohnen. Was für eine Gastfreundschaft und Vertrauen, die uns wieder mal entgegengebracht wurde! Wir bedankten uns wie immer mit Reiseanekdoten und wie meist noch mit einem selbstgebackenen Kuchen bei unseren lieben Gastgebern.

Nach einigen Hürden mit Frachtpapieren, Zoll, kalifornischem Führerschein, Haftpflicht und Zulassung, bei denen wir tatkräftig von unseren neuen Bekanntschaften unterstützt wurden, konnten wir endlich unsere Motorräder unbeschadet wieder in Empfang nehmen und freuten uns, dass die Reise weitergehen konnte!

Im Joshua Tree Nationapark campten wir zwischen runden Felsbrocken, Kakteen und Yukka- Palmen. Wir beobachteten Koyoten oder alternativ die Zeltnachbarn beim Bouldern.

  

Wir erkundeten den Nationalpark per Pedes und mit den Motorrädern und wurden mal wieder angesprochen und spontan eingeladen. Wir verbrachten einen feuchtfröhlichen Abend bei Valery und Gary, wir redeten über Gott und die Welt. Die Amerikaner, zumindest die, die wir bisher kennen gelernt hatten, waren ganz anders, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Wir erwarteten eher freundliche Oberflächlichkeit, aber führten tiefsinnige Gespräche wie selten…

Über St. Barbara, wo wir der nächsten Einladung folgten und dringend notwendige Wartungsarbeiten an den Motorrädern erledigten, fuhren wir durch den Los Padres National Forest in die Mojave Wüste. Karg und heiß, aber nicht langweilig durch die Begegnung mit einem Bobcat, einem Rotluchs und dem tollen Bergpanorama in der Ferne.

Die Landschaft im Death Valley gefiel uns sehr – mondähnliche Landschaft wechselte sich mit farbenfrohem Kalkstein- Gebirge ab, dazwischen immer wieder überraschend viel Grün.

Auf dem Furnace Creek Campingplatz und bauten unser Zelt unter dem ausladenden und schattenspendenden Ästen eines Baums auf und unternahmen von dort Ausflüge früh morgens oder gegen Abend, wenn die Temperaturen halbwegs erträglich waren. Obwohl – um 23.00 Uhr zeigte das Thermometer immer noch 33°C an… Deswegen schliefen wir ohne Zelt auf den kühlenden Aluminiumtischen, die es auf dem Campingplatz gab!

 

Las Vegas traf uns unvorbereitet, und wir irrten zunächst durch die große Stadt. In einem der Hotels wollten wir nicht übernachten, und so fanden wir im Red Rock Canyon etwas ausserhalb einen tollen Campingplatz in der Natur. Dort gab es wie der Name schon sagt rote Felsen, wilde Esel und eine Geisterstadt. Klar – Las Vegas schauten wir uns auch an und investierten jeder einen Dollar in einen einarmigen Banditen…

Weiter ging es über den Lake Mead und Hoover Dam zur Route 66, die über 2000 Meilen lange Straße, die Chicago mit Los Angeles verbindet. Die Straße wäre eigentlich sehr langweilig, da sie immer nur gerade aus führt, wenn nicht ab und zu ein uriger Pub oder schön dekorierter Souvenirladen am Straßenrand zu sehen wäre.
Plötzlich zwang uns ein Polizeiauto mit Sirenengeheul und nicht nur Blau- sondern auch Rot- und Weißlicht, also dem kompletten Beleuchtungsprogramm, zum Halten. Der Sheriff sprang aus dem Auto und stauchte uns zusammen: Warum wir denn so langsam unterwegs seien, es seien 55 Meilen/ Stunde (ca. 88 km/Std.) erlaubt, und wir ein Verkehrshindernis und eine Gefahr! Wir fuhren tatsächlich nur ungefähr 80 km/Std… Wir gelobten Besserung und hielten uns an die Höchstgeschwindigkeit bis der Sheriff uns einige Meilen später freundlich winkend überholte. Am Anfang unserer Reise wäre uns so etwas nie passiert, aber im Lauf der Zeit hatte sich unsere Reisegeschwindigkeit geändert. Wir wollten uns nicht zu sehr auf den Verkehr konzentrieren müssen, lieber mehr von der Umgebung sehen.

Der einzige Campingplatz, der im Grand Canyon Nationalpark Anfang Mai geöffnet hatte, lag auf der Südseite des Canyons. Die Nordseite war zu der Jahreszeit noch geschlossen, aber dementsprechend waren auch die Besuchermassen noch erträglich. Der erste Besuch wie üblich galt dem Besucherzentrum, um uns mit Kartenmaterial und Infos zu versorgen. Mit den Motorrädern, zu Fuß und dem Shuttlebus erkundeten wir die grandiose Landschaft des Canyons.

Der Canyon de Chelly war wunderschön, und die Schlucht gefiel uns fast besser als der Grand Canyon. Vielleicht lag das auch an den fehlenden Menschenmassen? Rote Felsen rahmten das üppig grüne Tal  ein, dazu der blaue Himmel mit ein paar Schönwetter- Wolken, einfach perfekt… Und dann noch die Ruinen von Felshäusern, die die Ureinwohner Amerikas vor etwa 800 Jahren direkt unter Felsüberhängen in die Felswände gebaut hatten…


Wir wollten gerade unser Zelt aufbauen, als uns eine Navajo- Großfamilie ansprach. Sie hatten viel zu viel Essen eingekauft, und wir wurden herzlich eingeladen, ein paar Steaks mitzuessen. Wir erfuhren, daß ihre Alltagssprache die Navajo- Sprache ist und dass sie sich glücklich schätzten, im Reservat – in ihrem Land – zu leben. Marty, das Oberhaupt der Familie, hatte sich vor einigen Jahren bei der Armee beworben (er wollte unbedingt nach Deutschland) und war sehr betrübt, daß er wegen gesundheitlichen Aspekten nicht genommen worden ist. Die Navajos sind meist sehr patriotisch, im 2. Weltkrieg hatten sie einen Code entwickelt, den die Japaner nie knacken konnten.

Nächstes Ziel war der Mesa Verde Nationalpark, der ähnlich wie der Canyon de Chelly mit Felsenhäuser im Flußtal aufwartete. Aber schon die Strecke dorthin hatte uns sehr viel zu bieten. Zunächst ging´s in engen Kehren über einen Pass, und von oben konnten wir den Ship Rock von Weitem schon ausmachen – diese seltsame Felsformation sah tatsächlich aus wie ein Schiff!


Die Schotterstraße, die wir danach nahmen, war nicht nur eine Abkürzung, sondern brachte auch mehr Fahrspaß – und eine Begegnung mit einer Klapperschlange, die sich mitten auf dem Weg sonnte. In den USA hatten wir übrigens in kürzester Zeit schon mehr Schlangen gesehen als in Australien insgesamt. Fast täglich sahen wir eine am Straßenrand, mal überfahren und tot, mal lebendig.

Die Strecke durch die Rico Mountains war traumhaft schön – Kurvenspaß in unberührter Landschaft, ein paar Schneereste auf 3000m Höhe auf dem Lizard Head Pass. Wir zelteten in Telluride, einem Wintersportort auf 2700m Höhe, und froren ziemlich.


Schöne Motorradstrecken begleiteten uns auch weiterhin.
Am Colorado River entlang fuhren wir zum Arches Nationalpark. Dieser birgt die dichteste Konzentration von Naturbögen, die durch Wasser, Eis, extreme Temperaturen und Verschiebungen unterirdischer Salzschichten in Millionen von Jahren geschaffen wurden.

Nur wenige Kilometer erwartete uns der nächste Nationalpark.
Die Landschaft des Canyonlands Nationalpark war anders – das mit unzähligen Canyons durchzogene weite Hochplateau bestach uns mit seiner großartigen Aussicht in die Canyons.

Ein landschaftliches Highlight jagte das nächste – wir fuhren durch den “Manti- La Sal National Forest” Richtung Monticello und die Highways 191 und 163 entlang der interessanten Steinformationen “Twin Rocks” und “Mexican Hat“ zum Monument Valley.

Die markanten Felsen des Monument Valley sah man schon von weitem, und wir fühlten uns wie in den alten Western. Monument Valley liegt in Navajo- Land, gehört den “Native Americans” und heißt auf Navajo “Tse´Bii`Ndzisgaii”. Das war wahrscheinlich der Grund, daß der etwa 20 km lange Rundweg, den man ohne Führung befahren durfte, nicht geteert war. Schlecht, daß das nirgends stand, und man auch nicht darauf aufmerksam gemacht wurde. Die Piste war in einem sehr schlechten Zustand, der eigentlich hohe Bodenfreiheit und Vierradantrieb erforderlich machte: Tiefer Sand wechselte sich mit tiefen Löchern und holpriger Oberfläche ab. Für uns nicht das Problem, aber für die Harley- Fahrer, die kurz vor Sonnenuntergang noch schnell die Runde drehen wollten und dann natürlich wieder umkehrten, oder die unzähligen Straßenflitzer mit polierten Alufelgen und tiefergelegtem Fahrwerk, die über die Piste schlichen…

Wir fuhren ein schönes Nebensträßchen zum Natural Bridges National Monument, vorbei am “Valley of the Gods”. Schilder kündigten die 3 Meilen Schotterstraße, die sich in Spitzkehren steil den Berg hinauf windete, schon lange vorher an. Aber die war halb so wild – die Kehren geteert und der Schotter nicht tief. Die Aussicht von oben ins “Valley of the Gods” war phantastisch! Auch danach wurden wir von einer tollen Motorradstrecke durch den “Glen Canyon” verwöhnt.

Die Strecke in den Capitol Reef Nationalpark war genial, und die Landschaft, die uns im Nationalpark erwartete, kündigte sich schon früh an – nur waren hier die Felsen grau, und im Park schillerten sie in allen Farben, von lila über orange bis grün!

Der Highway 12 durch die Berge war einfach traumhaft – für viele ist diese Straße eine der schönsten Motorradstrecken der USA. Sie überzeugte uns mit vielen Kurven, schönen Wäldern und grandiosem Panorama. Es war saukalt, und wir wunderten uns über die harten Harley- Fahrer, die ihren Helm nicht auf dem Kopf, sondern am Motorrad angebunden spazieren fuhren…


Kurz vor dem Eingang zum Bryce Canyon Nationalpark gab es einen Campingplatz, der Tipis vermietete. Spontan zogen wir in eines für zwei Tage ein. Am gleichen Tag fuhren wir die Aussichtspunkte des Bryce Canyon ab. Die durch Erosion erzeugten zahllosen Felstürmchen, die nebeneinander in den Himmel ragten, sahen aus wie Menschen, und sie leuchteten in tiefem Orange!

Eine schöne Strecke führte uns Richtung Salt Lake City durch den Fish Lake Forest. Es gab viele Campingplätze, aber die meisten hatten um diese Jahreszeit noch geschlossen – noch schien es nicht attraktiv zu sein, sich in fast 3000 m Höhe zu begeben: Es war kalt, und Schnee lag teilweise auch noch. So war es sehr ruhig, und wir genossen es, die Straße und den Campingplatz fast für uns alleine zu haben.
Der krasse Gegensatz ist dagegen Salt Lake City: Viel Verkehr auf den Freeways und eine schwülwarme Dunstglocke lag über der Stadt. Aber wir mussten in die City, da es hier einen BMW- Händler gab für dringend benötigte Ersatzteile. Beim Chef kamen wir auch noch die Nacht unter -super Sache, zumal das Wetter mit Regen und Hagel nicht zum Zelten einlud.

Die Strecke zum Bear Lake war ein Traum für uns Motorradfahrer. Die Straße wand sich den Berg hinauf zum Monte Cristo Summit auf 9000 ft/ 2700 m Höhe. Kurz vorher musste es geschneit haben, denn es lag Neuschnee – teilweise auch auf der Straße.

Schon früh waren wir auf einem Campingplatz am Bear Lake. Wir waren ganz alleine auf dem Platz, das Wetter wurde endlich wieder schön. Wir machten ein Lagerfeuer  und beobachteten Pelikane auf dem Wasser.

Wieder hatten wir eine schöne Strecke vor uns, sattes Grün und blaue Seen. Mittags hielten wir in Soda Springs und machten Picknick, als gerade der Geysir ausbrach. Die Info- Tafel davor besagte, daß die stündlichen Eruptionen per Zeitschaltuhr gesteuert sind!
Jackson ist quasi das Tor zum Grand Teton Nationalpark und ein mondäner Skiort mit vielen Souvenir- Läden, Restaurants und Hotels.

Die Fahrt in den Nationalpark ist von Jackson aus sehr kurz. Als erstes suchten wir uns einen Campingplatz, stellten unser Zelt auf und packten alles Essbare, Benzinkocher, Töpfe und alles was mit Essen in Berührung kommt in die “Bärkiste”. Es gibt im Park sowohl Schwarzbären als auch Grizzlys. Die großen Metallkisten wurden aufgestellt, um zu vermeiden, daß Bären ins Zelt “einbrechen”…
Der Grand Teton Nationalpark ist landschaftlich sehr schön – er wird im Westen von der Bergkette “Teton Range” begrenzt, schneebedeckte Berge mit über 3000 m Höhe. Zahlreiche Flüsse und Seen gibt es, Wälder, weite Wiesen und sumpfige Weiden. Ideale Bedingungen für die Tierwelt: Es gibt Elche, Wapiti- Hirsche, Bisons, Seeadler, Biber und Otter hier! Bei unseren Streifzügen durch den Nationalpark bekamen wir einige dieser Tiere zu Gesicht: Bison- Kühe mit ihren Kälbchen und mächtige Bison- Bullen, denen man sich nicht nähern sollte, äsende Wapiti- Herden,scheue Pronghorns, ein Fischadler- Pärchen, das über dem See “Jackson Lake” kreiste, ein Biber, der am Flußrand saß und endlich – nach langer Suche ein Elch- Bulle, der sich von uns überhaupt nicht dabei stören ließ, das junge Grün von den Büschen zu zupfen!

Nach zwei Tagen im Grand Teton Nationalpark ging´s zum nächsten Höhepunkt, nur wenige Kilometer weiter: Der Yellowstone Nationalpark.

Der Park liegt recht hoch – im Durchschnitt auf etwa 2300 m Höhe, und ist der erste Nationalpark, der in den USA gegründet wurde. 60% der Fläche wird von Pinienwald bedeckt, und der Nationalpark ist berühmt wegen seinen Geysiren, farbenfrohen heißen Thermalquellen, Wasserfällen und nicht zuletzt wegen der Vielfalt der Tierwelt: Neben Fisch- und Seeadler, Trompeter- Schwan und Pelikan, kann man Bison, Reh, Wapiti- Hirsch, Elch, Pronghorn, Grizzly- und Schwarzbär, Wolf und Koyote teilweise aus nächster Nähe beobachten!

Wir beobachten einen Koyoten, der sich von den zig Zuschauern nicht ablenken ließ, erfolgreich ein Murmeltierchen fing, um dieses anschließend genüsslich zu verspeisen…


Die Thermalgebiete kündigten sich durch Schwefelgeruch und dampfende Schwaden an – wir wurden nicht müde, uns die zahlreichen siedenden Quellen, brodelnden Schlammlöchern und mehr oder wenig hohe Geysir- Ausbrüche anzuschauen. Wir warteten mit hunderten Anderen auf die Eruption des weltberühmten Geysirs “Old Faithful” – der heißt so, weil er zuverlässig etwa alle eineinhalb Stunden eine hohe Wasserfontäne ausspuckt.

Und wir bewunderten die grandiose Aussicht vom “Artist Point” in den “Grand Canyon of the Yellowstone” auf farbenfrohe steile Felswände, den Yellowstone River und den tosenden Wasserfall.

Wir folgten einer Empfehlung und machten uns auf eine Rundtour:
Von Livingston zum Yellowstone Nationalpark, den Chief Joseph Highway, nach Cody, wieder durch den Nationalpark, dann über den Beartooth Highway und zurück nach Livingston.
Wir benötigen drei Tage für diese Traumrunde. Es war kalt, windig und immer wieder regnete es. Kurvenreich schlängelt sich der Chief Joseph Highway den Berg hinauf, wir stoppten auf der Passhöhe und genossen den sagenhaften Panoramablick vom Dead Indian Hill Summit. In Cody dreht sich alles um Buffalo Bill, nach dem dies Stadt benannt wurde.

Wieder fuhren wir durch den Yellowstone Nationalpark und dieses Mal hatten wir Glück – eine Bärenmama mit ihren zwei Jungen waren nur wenige Meter vom Straßenrand zu sehen! Ein riesiger Menschenauflauf schaute verzückt den Kleinen beim Spielen zu, zwei Ranger managten den Verkehr und passten auf, daß sich niemand zu nahe an die Schwarzbär- Familie wagte.


Der “Beartooth Highway” gehört zu den zehn schönsten Straßen der USA (“All American Road”). Es lag noch viel Schnee und die kleinen Seen waren zugefroren Wir kamen uns vor wie in den Alpen: Eine Kurve nach der anderen und immer höher schraubte sich der Highway – bis auf über 3300 m Höhe! Genial der Blick von da oben…

Montana gefiel uns sehr gut – grüne Weiden, Hügel, weite Sicht – irgendwie erinnerte es uns ein bisschen an die Mongolei.

In Kiowa, wenige Kilometer vor der kanadischen Grenze, schlugen wir unser Zelt auf einem einfachen Campingplatz auf. Wir befanden uns am Tor zum Glacier Nationalpark, aber bei dem schlechten Wetter machte es keinen Sinn, diesen zu besuchen. Also beschlossen wir kurzerhand am nächsten Morgen ein neues Land für uns zu entdecken: Kanada!